Vereins- geschichte

 

© 2018-2021 SV „Gambit“ Kamenz e.V.

Anfänge des Schachsports in Kamenz

Über die Anfänge des Schachspiels in Kamenz ist nur wenig bekannt, aber bereits Mitte des 19. Jahrhunderts sollen sich die Bürger der Stadt organisiert haben. Belegbar ist ein Vergleichskampf gegen den neu gegründeten Schachverein aus Gersdorf in dem Jahr 1920 und auch 1947 trafen beide Schachgruppen aufeinander, wobei die Kamenzer Schachfreunde deutlich mit 16:2 gewannen.

Vorgängervereine des SV „Gambit“ Kamenz

BSG Aufbau Kamenz Nach dem 2. Weltkrieg gründeten sich wieder schnell Schachvereine in Kamenz. Die BSG Aufbau Kamenz hatte das Spiellokal im Glaswerk Kamenz. Die Mitgliederliste aus dem Jahr 1963 zählte 15 Mitglieder und das Inventar der Sektion Schach bestand aus 12 Figurensätzen, 12 Schachbrettern, 10 Schachuhren, 1 Schrank und 1 Stempel. Das Vereinsleben war gut organisiert. Jeder hatte seine Trainingsteilnahme in einem Heftchen einzutragen, die Stammaufstellung für die Punktspiele wurde in dem Sektionsturnier ausgespielt und auch die geselligen Ausflüge  kamen nicht zu kurz. Zahlreiche Freundschaftsspiele gegen die Angehörigen der Roten Armee wurden ebenfalls ausgetragen. Trainingsteilnahme Juli/August 1965 Neben Schachfreunden wie E. Dorn, A. Jähnichen, K. Tschey und R. Zedler, die sich in dieser Zeit engagierten, muss hier auch Manfred Heider genannt werden. Er trat dem Verein 1953 bei und alsbald übernahm er die Sektionsleitung und führte den Verein bis zur Auflösung. Auch bei „Gambit“ war er als Kassenprüfer unverzichtbar und kann auf über weit mehr als 50 aktive Jahre in der Kamenzer Schachszene verweisen. Interessant ist auch die Tabelle aus dieser Zeit, einige Vereine gibt es schon nicht mehr. Die Platzierungen wurden anhand der erzielten Brettpunkte ermittelt: Kreisliga 1966 Einzelergebnisse 1. Großröhrsdorf 38,0 E. Baier 5,0/7 2. Radebeul 33,0 R. Zedler 2,5/7 3. Wachau 29,0 K. Heider 3,0/7 4. Aufbau Kamenz 27,5 E. Dorn 4,0/7 5. Arnsdorf 26,0 W. Nicklich 3,5/7 6. Elstra 24,0 W. Hauer 1,0/4 7. Bischofswerda 23,5 M. Heider 1,5/5 8. Königsbrück 23,0 W. Heider 3,5/6 K. Tschey 1,5/4 R. Schubert 1,0/1 D. Rostowski 1,0/1 ASG Vorwärts Kamenz Mit der Eröffnung der Offiziershochschule für Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee entstand ein weiterer Schachverein in Kamenz, die ASG Vorwärts Kamenz. Die zielgerichtete Übungsarbeit brachte beachtliche Erfolge im Jugend- und Erwachsenenbereich. Es wurden im Einzelwettkämpfen und als Mannschaft zahlreiche Erfolge bei Kreis-, Bezirks- und DDR- Meisterschaften errungen. Besonderen Einsatz zeigte Joachim Jentzsch, der es verstand die Kinder und Jugendlichen zu begeistern. Heimspiel ASG Vorwärts Kamenz Die Männermannschaft spielte 5 Spielzeiten in der DDR-Liga (zweithöchste Liga der DDR)! Hier die Statistik zu der Debüt-Saison 1981/82: DDR-Liga 1981/82 Einzelergebnisse 1. Motor Leipzig Lindenau 86,5 Carsten Zeutzschel   9,0/18 2.Lok/TH Karl-Marx-Stadt II 78,0 Torsten Lindenhahn 10,0/18 3. Einheit Freiberg 74,5 Dr. Günter Döring   9,5/18 4. Aktivist Oelsnitz 72,0 Joachim Jentzsch   8,5/18 5. Wismut Aue/Schneeberg 71,5 Holger Wendorff   5,5/18 6. ASG Vorwärts Kamenz 71,0 Frank Herrmann 12,0/16 7. Motor/IFA Karl-Marx-Stadt 71,0 Thomas Linke   5,0/11 8. Lok/TH Karl-Marx-Stadt III 70,5 Dieter Stricker   5,0/11 9. Lok Leipzig Mitte II 68,0 Uwe Geitner   3,5/10 10. Fort. Ehrenfriedersdorf 57,0 Peter Rostowski   3,0/08

Gründung des SV „Gambit“ Kamenz

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands nahm das Interesse am organisierten Schachspiel stark ab. Somit bündelten die Mitglieder der Vereine BSG Aufbau Kamenz und ASG Vorwärts Kamenz ihre Kräfte und der SV „Gambit“ Kamenz e.V. entstand am 16.08.1990. Bei der Vereinsgründung waren 21 Schachfreunde anwesend und der erste gewählte Vorstand bestand aus Burkhard Kage (1. Vorsitzender), Peter Rostowski (2. Vorsitzender), Dr. Klaus Strickert (Kassenwart) und Joachim Jentzsch (Jugendwart). Das Vereinslokal war das Casino an der Macherstraße (ehem. Haus der NVA) in Kamenz und die Klubabende wurden dienstags von 16-22 Uhr durchgeführt.

Die 1990er Jahre im Verein

Mit dem Haus der Kultur auf der Oststraße wurde 1991 ein neues Spiellokal gefunden. Das Liga-System wurde reformiert und die Spielstärke der Schachspieler wurde nicht mehr in Leistungsklassen sondern in der Deutschen Wertzahl (DWZ) angegeben. Der 3. Platz von der Bezirksliga 1990/91 berechtigte zum Start in der neu geschaffenen 1. Landesklasse, wo auf Anhieb der Meistertitel erspielt wurde. 1. Landesklasse 1991/92 Einzelergebnisse 1. SV Gambit Kamenz 41,5 14:2 Dr. Günter Döring 1,0/1 2. SV Görlitz 1990 38,5 11:5 Joachim Jentzsch 5,5/8 3. PSV Dresden III 35,5 11:5 Uwe Geitner 5,5/8 4. Grün-Weiß Dresden 33,0 11:5 Holger Wendorff 7,5/8 5. Aufbau Chemnitz 33,5   9:7 Ingolf Haase 5,0/8 6. Blau-Weiß Freital 33,0   7:9 Holger Slama 5,0/6 7. Lok Chemnitz III 30,5 5:11 Peter Rostowski 4,5/8 8. USV TU Dresden II 22,5 4:12 Frank Herrmann 4,0/7 9. Löbauer SV 18,0 0:16 Thomas Paschke 2,5/6 Frank Holfeld 1,0/3 Sylvio Josch 0,0/1 Die Sachsenliga konnte in der darauf folgenden Saison nicht gehalten werden und somit spielte man ab 1993/94 wieder in der 1. Landesklasse. Nach 6 Spielzeiten am Stück in dieser Liga wurde 1998/99 der letzte Platz belegt und somit ging es in die 2. Landesklasse runter.

Die 2000er Jahre im Verein

Der Anfang des neuen Jahrtausends war für den Verein mit Schwierigkeiten verbunden. Das Spiellokal musste mehrmals gewechselt werden. Von der Güterbahnhofstraße ging es zunächst in das Ärztehaus auf der Fichtestraße, eher im Jahr 2005 bei „Tomogara“ auf der Bautzener Straße das neue Domizil bezogen wurde. Die Mitgliederzahl war weiter gesunken und der 1. Vorsitzende mittlerweile verzogen. Somit musste im Dezember 2001 ein komplett neuer Vorstand gewählt werden. Dieser bestand aus Steve Keitsch (1. Vorsitzender), Viktor Schäfer (2. Vorsitzender) und Marco Schwaneberg (Kassenwart). Später übernahm Olaf Lange dem Posten des Kassenwarts, da Marco Schwaneberg leider viel zu früh verstarb. Jugendmannschaft Ein Lichtblick in dieser Zeit war das 2001 wiedereingeführte Kinder- und Jugendtraining, sodass zur Saison 2003/04 eine erfolgreiche Mannschaft in der Bezirksklasse U16 gestellt werden konnte. Ein Jahr später konnte die U14- Mannschaft gar die Bezirksklasse Dresden gewinnen: Bezirksklasse U14 2004/05 1. SV Gambit Kamenz 36,5 13:1 2. SV Bannewitz 30,5   7:7 3. Löbauer SV 28,5   7:7 4. Grün-Weiß Dresden 27,5   7:7 5. SK Heidenau I 27,0   7:7 6. SC 1994 Oberland II 31,0   6:8 7. Fortschritt Großharthau 27,0   6:8 8. SK Heidenau II 15,0  3:11 Von der erfolgreichen Jugendarbeit der 2000er spielten die meisten Spieler bis zum Schluss im Jahr 2021 mit. Ricardo Friedrich muss hervorgehoben werden, da er zweimal Sachsenmeister U16 wurde und bei der Deutschen Einzelmeisterschaft U16 im Jahr 2008 einen starken 9. Platz erkämpfte. Männermannschaft Mit Ende der Meisterschaft 2000/01 war die 1. Mannschaft in die Bezirksliga abgestiegen. 2004 gelang dann der Wiederaufstieg: Bezirksliga 2003/04 Einzelergebnisse 1. SV Gambit Kamenz 42,5 14:4 Uwe Geitner 2,5/5 2. TuS Coswig II 41,5 14:4 Frank Herrmann 3,0/8 3. SSV Neustadt 42,5 12:6 Holger Wendorff 5,0/8 4. SV TuR Dresden 42,0 12:6 Holger Slama 7,5/9 5. SV Bannewitz 41,0 12:6 Olaf Lange 4,5/9 6. SC Großröhrsdorf II 35,5 8:10 Joachim Jentzsch 5,5/9 7. TSV Großschönau 30,0 6:12 Frank Holfeld 5,0/7 8. SC Riesa II 32,5 5:13 Viktor Schäfer 4,0/9 9. SV Ebersbach II 31,5 5:13 Konrad Schönherr 3,0/5 10. Chemie Radebeul 21,0 2:16 Steve Keitsch 2,5/3 5 Spielzeiten konnten nun in der 2. Landesklasse hintereinander gespielt werden, ehe in der Saison 2008/09 der knappe Abstieg in die Bezirksliga  nicht verhindert werden konnte.

Die 2010er Jahre im Verein

Mit 2 Aufstiegen hintereinander gelang der Durchmarsch von der Bezirksliga in die 1. Landesklasse! 2. Landesklasse 2010/11 Einzelergebnisse 1. SV Gambit Kamenz 42,0 15:3 Ricardo Friedrich 6,0/9 2. TuS Coswig II 40,5 14:4 Uwe Geitner 0,5/1 3. SC 1994 Oberland 38,5 11:7 Valentin Forch 4,5/9 4. SC Einheit Bautzen 37,0   9:9 Holger Slama 4,5/8 5. SV Dresden-Striesen 36,0 8:10 Holger Wendorff 4,5/8 6. TSV Großschönau 31,0 8:10 Frank Herrmann 3,5/8 7. BSG Sebnitz 35,0 7:11 Steve Keitsch 4,5/9 8. Grün-W. Dresden II 34,0 7:11 Olaf Lange 6,5/8 9 .SV TuR Dresden 34,5 6:12 Viktor Schäfer 6,0/8 10. SV Görlitz 1990 31,5 5:13 Frank Holfeld 0,0/2 Joachim Jentzsch 1,5/2 Als Underdog konnten man sich ganze 8 Spielzeiten in dieser 1. Landesklasse halten! Nach dem abgeschlagenen letzten Platz in der Saison 2018/19 geht die 1. Mannschaft wieder in der 2. Landesklasse an den Start. Leider ist in diesem Jahrzehnt der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Verein stark rückläufig. Dies macht sich negativ auf die Mitgliederentwicklung bemerkbar und gefährdet langfristig den Weiterbestand des Vereins.

Die 2020er Jahre im Verein

Durch die Corona-Krise war 2020 der komplette Trainings- und Spielbetrieb zum erliegen gekommen. Dies hatte die negative Mitgliederentwicklung der letzten Jahre so drastisch verschärft, dass am 11.09.2021 letztlich die Auflösung der Vereins beschlossen werden musste.
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Anfänge des Schachsports in Kamenz

Über die Anfänge des Schachspiels in Kamenz ist nur wenig bekannt, aber bereits Mitte des 19. Jahrhunderts sollen sich die Bürger der Stadt organisiert haben. Belegbar ist ein Vergleichskampf gegen den neu gegründeten Schachverein aus Gersdorf in dem Jahr 1920 und auch 1947 trafen beide Schachgruppen aufeinander, wobei die Kamenzer Schachfreunde deutlich mit 16:2 gewannen.

Vorgängervereine des SV „Gambit“

Kamenz

BSG Aufbau Kamenz Nach dem 2. Weltkrieg gründeten sich wieder schnell Schachvereine in Kamenz. Die BSG Aufbau Kamenz hatte das Spiellokal im Glaswerk Kamenz. Die Mitgliederliste aus dem Jahr 1963 zählte 15 Mitglieder und das Inventar der Sektion Schach bestand aus 12 Figurensätzen, 12 Schachbrettern, 10 Schachuhren, 1 Schrank und 1 Stempel. Das Vereinsleben war gut organisiert. Jeder hatte seine Trainingsteilnahme in einem Heftchen einzutragen, die Stammaufstellung für die Punktspiele wurde in dem Sektionsturnier ausgespielt und auch die geselligen Ausflüge  kamen nicht zu kurz. Zahlreiche Freundschaftsspiele gegen die Angehörigen der Roten Armee wurden ebenfalls ausgetragen. Trainingsteilnahme Juli/August 1965 Neben Schachfreunden wie E. Dorn, A. Jähnichen, K. Tschey und R. Zedler, die sich in dieser Zeit engagierten, muss hier auch Manfred Heider genannt werden. Er trat dem Verein 1953 bei und alsbald übernahm er die Sektionsleitung und führte den Verein bis zur Auflösung. Auch bei „Gambit“ war er als Kassenprüfer unverzichtbar und kann auf über weit mehr als 50 aktive Jahre in der Kamenzer Schachszene verweisen. Interessant ist auch die Tabelle aus dieser Zeit, einige Vereine gibt es schon nicht mehr. Die Platzierungen wurden anhand der erzielten Brettpunkte ermittelt: Kreisliga 1966 Einzelergebnisse 1. Großröhrsdorf 38,0 E. Baier 5,0/7 2. Radebeul 33,0 R. Zedler 2,5/7 3. Wachau 29,0 K. Heider 3,0/7 4. Aufbau Kamenz 27,5 E. Dorn 4,0/7 5. Arnsdorf 26,0 W. Nicklich 3,5/7 6. Elstra 24,0 W. Hauer 1,0/4 7. Bischofswerda 23,5 M. Heider 1,5/5 8. Königsbrück 23,0 W. Heider 3,5/6 K. Tschey 1,5/4 R. Schubert 1,0/1 D. Rostowski 1,0/1 ASG Vorwärts Kamenz Mit der Eröffnung der Offiziershochschule für Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee entstand ein weiterer Schachverein in Kamenz, die ASG Vorwärts Kamenz. Die zielgerichtete Übungsarbeit brachte beachtliche Erfolge im Jugend- und Erwachsenenbereich. Es wurden im Einzelwettkämpfen und als Mannschaft zahlreiche Erfolge bei Kreis-, Bezirks- und DDR-Meisterschaften errungen. Besonderen Einsatz zeigte Joachim Jentzsch, der es verstand die Kinder und Jugendlichen zu begeistern. Heimspiel ASG Vorwärts Kamenz Die Männermannschaft spielte 5 Spielzeiten in der DDR-Liga (zweithöchste Liga der DDR)! Hier die Statistik zu der Debüt-Saison 1981/82: DDR-Liga 1981/82 Einzelergebnisse 1. Motor Leipzig Lindenau 86,5 Carsten Zeutzschel   9,0/18 2.Lok/TH Karl-Marx-Stadt II 78,0 Torsten Lindenhahn 10,0/18 3. Einheit Freiberg 74,5 Dr. Günter Döring   9,5/18 4. Aktivist Oelsnitz 72,0 Joachim Jentzsch   8,5/18 5. Wismut Aue/Schneeberg 71,5 Holger Wendorff   5,5/18 6. ASG Vorwärts Kamenz 71,0 Frank Herrmann 12,0/16 7. Motor/IFA Karl-Marx-Stadt 71,0 Thomas Linke   5,0/11 8. Lok/TH Karl-Marx-Stadt III 70,5 Dieter Stricker   5,0/11 9. Lok Leipzig Mitte II 68,0 Uwe Geitner   3,5/10 10. Fort. Ehrenfriedersdorf 57,0 Peter Rostowski   3,0/08

Gründung des SV „Gambit“ Kamenz

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands nahm das Interesse am organisierten Schachspiel stark ab. Somit bündelten die Mitglieder der Vereine BSG Aufbau Kamenz und ASG Vorwärts Kamenz ihre Kräfte und der SV „Gambit“ Kamenz e.V. entstand am 16.08.1990. Bei der Vereinsgründung waren 21 Schachfreunde anwesend und der erste gewählte Vorstand bestand aus Burkhard Kage (1. Vorsitzender), Peter Rostowski (2. Vorsitzender), Dr. Klaus Strickert (Kassenwart) und Joachim Jentzsch (Jugendwart). Das Vereinslokal war das Casino an der Macherstraße (ehem. Haus der NVA) in Kamenz und die Klubabende wurden dienstags von 16-22 Uhr durchgeführt.

Die 1990er Jahre im Verein

Mit dem Haus der Kultur auf der Oststraße wurde 1991 ein neues Spiellokal gefunden. Das Liga-System wurde reformiert und die Spielstärke der Schachspieler wurde nicht mehr in Leistungsklasen sondern in der Deutschen Wertzahl (DWZ) angegeben. Der 3. Platz von der Bezirksliga 1990/91 berechtigte zum Start in der neu geschaffenen 1. Landesklasse, wo auf Anhieb der Meistertitel erspielt wurde. 1. Landesklasse 1991/92 Einzelergebnisse 1. SV Gambit Kamenz 41,5 14:2 Dr. Günter Döring 1,0/1 2. SV Görlitz 1990 38,5 11:5 Joachim Jentzsch 5,5/8 3. PSV Dresden III 35,5 11:5 Uwe Geitner 5,5/8 4. Grün-Weiß Dresden 33,0 11:5 Holger Wendorff 7,5/8 5. Aufbau Chemnitz 33,5   9:7 Ingolf Haase 5,0/8 6. Blau-Weiß Freital 33,0   7:9 Holger Slama 5,0/6 7. Lok Chemnitz III 30,5 5:11 Peter Rostowski 4,5/8 8. USV TU Dresden II 22,5 4:12 Frank Herrmann 4,0/7 9. Löbauer SV 18,0 0:16 Thomas Paschke 2,5/6 Frank Holfeld 1,0/3 Sylvio Josch 0,0/1 Die Sachsenliga konnte in der darauf folgenden Saison nicht gehalten werden und somit spielte man ab 1993/94 wieder in der 1. Landesklasse. Nach 6 Spielzeiten am Stück in dieser Liga wurde 1998/99 der letzte Platz belegt und somit ging es in die 2. Landesklasse runter.

Die 2000er Jahre im Verein

Der Anfang des neuen Jahrtausends war für den Verein mit Schwierigkeiten verbunden. Das Spiellokal musste mehrmals gewechselt werden. Von der Güterbahnhofstraße ging es zunächst in das Ärztehaus auf der Fichtestraße, eher im Jahr 2005 bei „Tomogara“ auf der Bautzener Straße das neue Domizil bezogen wurde. Die Mitgliederzahl war weiter gesunken und der 1. Vorsitzende mittlerweile verzogen. Somit musste im Dezember 2001 ein komplett neuer Vorstand gewählt werden. Dieser bestand aus Steve Keitsch (1. Vorsitzender), Viktor Schäfer (2. Vorsitzender) und Marco Schwaneberg (Kassenwart). Später übernahm Olaf Lange dem Posten des Kassenwarts, da Marco Schwaneberg leider viel zu früh verstarb. Jugendmannschaft Ein Lichtblick in dieser Zeit war das 2001 wiedereingeführte Kinder- und Jugendtraining, sodass zur Saison 2003/04 eine erfolgreiche Mannschaft in der Bezirksklasse U16 gestellt werden konnte. Ein Jahr später konnte die U14-Mannschaft gar die Bezirksklasse Dresden gewinnen: Bezirksklasse U14 2004/05 1. SV Gambit Kamenz 36,5 13:1 2. SV Bannewitz 30,5   7:7 3. Löbauer SV 28,5   7:7 4. Grün-Weiß Dresden 27,5   7:7 5. SK Heidenau I 27,0   7:7 6. SC 1994 Oberland II 31,0   6:8 7. Fortschritt Großharthau 27,0   6:8 8. SK Heidenau II 15,0  3:11 Von der erfolgreichen Jugendarbeit der 2000er spielen heute noch Ricardo Friedrich, Valentin Forch, David Porath und Manuel Wähner mit. Ricarodo Friedrich muss hervorgehoben werden, da er zweimal Sachsenmeister U16 wurde und bei der Deutschen Einzelmeisterschaft U16 im Jahr 2008 einen starken 9. Platz erkämpfte. Männermannschaft Mit Ende der Meisterschaft 2000/01 war die 1. Mannschaft in die Bezirksliga abgestiegen. 2004 gelang dann der Wiederaufstieg: Bezirksliga 2003/04 Einzelergebnisse 1. SV Gambit Kamenz 42,5 14:4 Uwe Geitner 2,5/5 2. TuS Coswig II 41,5 14:4 Frank Herrmann 3,0/8 3. SSV Neustadt 42,5 12:6 Holger Wendorff 5,0/8 4. SV TuR Dresden 42,0 12:6 Holger Slama 7,5/9 5. SV Bannewitz 41,0 12:6 Olaf Lange 4,5/9 6. SC Großröhrsdorf II 35,5 8:10 Joachim Jentzsch 5,5/9 7. TSV Großschönau 30,0 6:12 Frank Holfeld 5,0/7 8. SC Riesa II 32,5 5:13 Viktor Schäfer 4,0/9 9. SV Ebersbach II 31,5 5:13 Konrad Schönherr 3,0/5 10. Chemie Radebeul 21,0 2:16 Steve Keitsch 2,5/3 5 Spielzeiten konnten nun in der 2. Landesklasse hintereinander gespielt werden, ehe in der Saison 2008/09 der knappe Abstieg in die Bezirksliga  nicht verhindert werden konnte.

Die 2010er Jahre im Verein

Mit 2 Aufstiegen hintereinander gelang der Durchmarsch von der Bezirksliga in die 1. Landesklasse! 2. Landesklasse 2010/11 Einzelergebnisse 1. SV Gambit Kamenz 42,0 15:3 Ricardo Friedrich 6,0/9 2. TuS Coswig II 40,5 14:4 Uwe Geitner 0,5/1 3. SC 1994 Oberland 38,5 11:7 Valentin Forch 4,5/9 4. SC Einheit Bautzen 37,0   9:9 Holger Slama 4,5/8 5. SV Dresden-Striesen 36,0 8:10 Holger Wendorff 4,5/8 6. TSV Großschönau 31,0 8:10 Frank Herrmann 3,5/8 7. BSG Sebnitz 35,0 7:11 Steve Keitsch 4,5/9 8. Grün-W. Dresden II 34,0 7:11 Olaf Lange 6,5/8 9 .SV TuR Dresden 34,5 6:12 Viktor Schäfer 6,0/8 10. SV Görlitz 1990 31,5 5:13 Frank Holfeld 0,0/2 Joachim Jentzsch 1,5/2 Als Underdog konnten man sich ganze 8 Spielzeiten in dieser 1. Landesklasse halten! Nach dem abgeschlagenen letzten Platz in der Saison 2018/19 geht die 1. Mannschaft wieder in der 2. Landesklasse an den Start. Leider ist in diesem Jahrzehnt der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Verein stark rückläufig. Dies macht sich negativ auf die Mitgliederentwicklung bemerkbar und gefährdet langfristig den Weiterbestand des Vereins.

Die 2020er Jahre im Verein

wird fortgesetzt...

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